1. Herren 2022/23

Hinten von links: Trainer Matthias Dönges, Lars Gesmann, Jasper Robiné, Fabian Arnold, Tobias Holbach, Philipp Pons Vorne von Links: Liam Wefing, Robin Reitz, Julian Pieper, Niklas Kitchens, Tom Rothermel, Tom Metzelthin Es fehlen: Krist-Obi Fredrik, Yannis Gießelbach, Ben Kirchner
Die erste vollständig gespielte Regionalliga-Saison schlossen die ersten Herren der SG Weiterstadt auf einem guten 7. Platz ab und hatten am Ende genug Luft auf die Abstiegsplätze. Klassenerhalt war das Ziel, Klassenerhalt letztendlich deutlich geschafft, war das Resultat. Ein großartiger Erfolg und eine Bestätigung der Arbeit der Abteilung, die versucht über selbstausgebildete Talente einen sportlichen Erfolg zu generieren.

In der nun anstehenden Saison gilt es, die gezeigte Leistung zu überbieten, nicht nur zu bestätigen. Leicht wird das für die Mannschaft um Headcoach Matthias Dönges allerdings nicht. Den Bonus des Unbekannten hat man nicht mehr, ein Großteil der Gegner kennt jetzt den Spielstil. Zudem wird Topscorer Sven Petri die Mannschaft in Richtung Herren 2 berufsbedingt verlassen.

„Sven war DAS Gesicht der Herren 1 und steht perfekt für den Weg der SG Weiterstadt“, so sein langjähriger Coach. „Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften, wurde früh in den Seniorenbereich integriert und schoss das Team von der Landesliga bis in die Regionalliga.“

Die Identität des Spielstils bleibt erhalten. Schnell und taktisch variabel in der Offensive, kompakt in der Defensive. Mannschaftliche Geschlossenheit steht über dem Individuum.

„Wir kaufen keine Spieler ein. Probleme können wir nur über die Mannschaftsleistung lösen, individuell überragende Einzelkönner sind nicht Teil des Programms.”

Über die gute Entwicklung vom Mini bis in den Seniorenbereich, mit den Zwischenstationen JBBL (U16, Jugend Basketball Bundesliga) und NBBL (U19, Nachwuchs Basketball Bundesliga) sollen Spieler an ein hohes Level im Seniorenbereich herangeführt werden.

Und diese Integration der „jungen Wilden“ im Zusammenspiel mit der „alten Garde“ wird dieses Jahr noch mehr in den Fokus gerückt. Coach Dönges bestätigt viel Potential in die- ser Hinsicht. Für alle galt in der abgelaufenen Saison eine Gewöhnung an Tempo und Härte der Liga. Jetzt gilt es, die Dinge in Einklang zu bringen. Auch das ist stets mit Auf und Abs verbunden. Bevor die Rädchen ineinandergreifen, ist Geduld und harte Arbeit gefordert. Aber Spieler und Coach werden diese Aufgabe meistern.

Eine Prognose ist in Bezug auf die Gegner schwer. Programme von Bundesligisten können auf Spieler zurückgreifen, die auch im Pro-Bereich auflaufen. Andere Vereine nehmen viel Geld in die Hand, um eine schlagkräftige Truppe zu haben.

Als Mitfavorit um die Meisterschaft geht mit Sicherheit Makkabi Frankfurt in die Runde. Auch Absteiger Kaiserslautern wird ein Wörtchen um die Krone mitreden wollen.

Die ersten Herren ihrerseits wollen mehr als Platz 7 und ihren Fans wieder spannende und vor allem attraktive Basketballspiele bieten.