WU18: Auswärtsniederlage trotz Kraftakt

Die Weiterstädter u18 Mädchen dürften nach dem Spielausfall letzte Woche am Sonntag in Hochheim nun endlich auch aufs Parkett. Leider wurde der immense Kraftakt eines Spiels in deutlicher Unterbesetzung nicht belohnt, mit 45:64 Punkten verlieren die Mädels vom Aulenberg.

Das Team liess sich von der körperlichen Überlegenheit der Gegner nicht einschüchtern und zeigte im ersten Viertel viel Einsatz. Trotz Wurfpech, aber mit schnellen Angriffen und einer aggressiven Verteidigung, gingen die ersten 10 Minuten unentschieden aus (12:12).

Im zweiten Viertel konnte man schon erkennen dass die Gastmannschaft das Tempo nicht das ganze Spiel halten kann. Das Team war durch den kurzfristigen Ausfall von Katharina Meinecker, die am Mittwoch eine Bänderverletzung erlitt, und von Liara Sonnek, die aufgrund einer Zahnoperation nicht teilnehmen konnte, nicht nur spielerisch, sondern auch quantitativ geschwächt. Lediglich 4 von 7 Spielerinnen konnten ohne Vorbelastung in das Spiel starten. Trotz Erschöpfung wurde in der ersten Hälfte noch viel Kampfgeist gezeigt. Leider fehlten die Rebounds und zu viele zweite, dritte und vierte Wurfchancen der Hochheimer führten zu einem Rückstand von 5 Punkten zur Halbzeit (24:29).

Nach der Pause wurde die Vorbelastung der Weiterstädterinnen deutlicher. Die Heimmannschaft konnte mit vielen Fastbreaks und durch mehrere Konzentrationsausfälle der Gäste ihren Vorsprung weiter ausbauen. Auch in den Abschlüssen machte sich die fehlende Konzentration immer mehr bemerkbar. Die sehr aggressive und unkontrollierte Verteidigung der Hochheimer Mannschaft wurde von den Schiedsrichtern angenommen und die Gäste konnten dieser ungewohnten Härte nicht standhalten. Alles zusammen führte zu einem Endergebnis von 64:45 Punkten, wobei man klar sagen muss dass der Spielverlauf deutlich knapper war und die Trainer mit der Einstellung und dem Einsatz ihrer Spielerinnen sehr zufrieden sind. So lautet auch das Fazit der Coaches Chiara Gießelbach und Melissa Kolb: „Unsere Ausgangssituation heute war nicht die beste. Wir mussten gegen eine ohnehin körperlich überlegene Mannschaft mit nur 7 Spielerinnen antreten, von denen 3 unmittelbar davor schon mit der u16 gespielt hatten. Die Mannschaft hat durch die Bank beeindruckenden Einsatz gezeigt und uns mit mehreren Aktionen positiv überrascht. Das Team muss lernen auch mit Vorbelastung 40 Minuten lang die Konzentration zu halten und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Aber daran werden wir arbeiten.“